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Verschaffen Sie sich einen ersten Einblick in das Programm des SZ-Führungstreffens Energie
Tag 1: Montag, 15.02.2027
12:20
Auftakt-Impuls: Nach der Energiekrise ist vor der Energiekrise: Wie weit sind wir auf dem Weg zur Energie-Unabhängigkeit?Referentin: 13:15
Panel 1: Kapazitätsmarkt, Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit der Industrie – wie steht es um den deutschen Strommarkt?Mit dem geplanten Kapazitätsmarkt und der Kraftwerksstrategie will Deutschland Versorgungssicherheit und Klimaziele miteinander vereinbaren. Das Panel diskutiert den Stand der Reformen, offene Umsetzungsfragen und was ein funktionierender Strommarkt für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie bedeutet. Panelist:innen: 14:20
Impulsvortrag 3: Digitalisierung, Wärmepumpen, E-Mobilität – wann erreichen wir die Zukunft?Wärmepumpen und E-Autos verzeichnen Rekordzuwächse, doch erst die intelligente Vernetzung über Smart Meter, digitale Netze und flexible Steuerung macht aus einzelnen Technologien eine funktionierende Energiewende. Der Impulsvortrag zeigt, wo Deutschland beim Hochlauf steht, welche digitale Infrastruktur jetzt entscheidend wird – und wie nah die "Zukunft" wirklich schon ist. Referent: 14:30
Panel 2: Welche Geschäftsmodelle versprechen Erfolg in einer digitalen Welt?Vom klassischen Energieversorger zum Plattformanbieter: Datenbasierte Tarife, KI-gestützte Kundenservices und Ökosystem-Strategien rund um E-Mobilität, Smart Home und Flexibilität verändern die Wertschöpfung der Energiebranche grundlegend. Das Panel diskutiert, welche digitalen Geschäftsmodelle heute tatsächlich tragfähig sind, wo sich etablierte Versorger und neue Wettbewerber am ehesten differenzieren können – und was es braucht, damit aus Digitalisierung echter unternehmerischer Erfolg wird. 15:15
Kurz-Impuls und Interview: Wie fair ist die Finanzierung des Stromnetzes?Der Netzausbau kostet Milliarden – und wer diese Kosten künftig trägt, ist heftig umstritten. Mit der Reform der Allgemeinen Netzentgeltsystematik (AgNes) will die BNetzA erstmals auch Erzeuger, Speicher und Prosumer stärker an der Netzfinanzierung beteiligen, während Verbraucherschützer vor einer weiterhin übermäßigen Belastung privater Haushalte warnen. Im Interview wird es darum gehen, wie lange sich Deutschland den notwendigen Netzausbau in der jetzigen Finanzierungslogik noch leisten kann und was eine wirklich faire Verteilung der Kosten zwischen Haushalten, Industrie und Erzeugern bedeuten würde. 16:15
Panel 3: Daseinsvorsorge in der Finanzklemme: Stemmen wir die Finanzierung der Energiewende (in den Kommunen)?Rekord-Investitionsdefizite bei den Kommunen, wachsende Eigenkapitallücken bei Stadtwerken und ein historischer Investitionshochlauf bei Netzen, Wärme und Erneuerbaren treffen aufeinander: 92 Prozent der Stadtwerke sehen sich kaum noch in der Lage, die notwendigen Investitionen aus eigener Kraft zu stemmen. Wie groß ist die Finanzierungslücke der Energiewende vor Ort tatsächlich ist und was muss jetzt passieren, damit die Daseinsvorsorge nicht zum Nadelöhr der Energiewende wird? Panelist:innen: 17:00
Impulsvortrag 4: Welche Rahmenbedingungen müssen für die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung geschaffen werden?Mit dem Stichtag 30. Juni 2026 haben Großstädte ihre Wärmepläne vorgelegt – doch der Plan ist erst der Anfang, nicht das Ziel. Für die eigentliche Umsetzung fehlen vielerorts noch verlässliche Förderbedingungen, ausreichend Fachpersonal und Planungssicherheit bei Fernwärme- und Wärmelieferverordnung. Das Panel diskutiert, welche gesetzlichen, finanziellen und personellen Rahmenbedingungen jetzt geschaffen werden müssen, damit aus Wärmeplänen tatsächlich Wärmenetze, Machbarkeitsstudien und Investitionen werden – und wie Kommunen, Stadtwerke und Bund dabei besser zusammenspielen können. Referent: 17:10
Panel 4: Konzepte für die Dekarbonisierung der WärmeversorgungGroßwärmepumpen, Abwärmenutzung, Geothermie und Wärmespeicher gelten als zentrale Bausteine für klimaneutrale Wärmenetze – die Technologien sind vorhanden, doch Wirtschaftlichkeit, Strompreise und Genehmigungsprozesse bremsen die Umsetzung. Das Panel diskutiert, welche Konzepte sich in der Praxis bereits bewähren, wo Wasserstoff realistisch eine Rolle spielen kann und was es braucht, damit aus einzelnen Pilotprojekten eine flächendeckende Wärmewende wird. |